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Etwas zur Geschichte

An der Stelle des heutigen Schlosses stand einst ein Verteidigungswerk, das gegen 1200 von den Herrschaften von Klingen erbaut wurde. Bis 1395Stich_altenklingen diente die Burg den Herren von Klingen als Wohnsitz. Als eines der ältesten Freiherrengeschlechter des Thurgaus gründeten diese mehrere Ortschaften
und Klöster, so zum Beispiel das Dorf von Klingenzell die Klöster von Feldbach bei Steckborn am Bodensee das Priorat Klingenzell. Vom 11. Jahrhundert bis 1396 übten die Freiherren von Klingen die niedere Gerichtsbarkeit von Märstettenund Illhart aus. Zudem erhielten sie vom Domkapitel die Gerichtsbarkeit über Wigoltingen.
Im Laufe der folgenden Zeit wechselte die Burg mehrmals ihre Besitzer. So gehörte das Schloss einst den Bussnangs und den von Enne. Diese hatten das Schloss durch Ehe erworben und konnten es 1407 erfolgreich verteidigen, als es während der Appenzellerkriege von den Appenzellern und den Bürgern von Sankt Gallen angegriffen wurde. Dann gelangte Altenklingen in den Besitz der von Muntprat von Konstanz und der von Breitenlandenberg.
Zu dieser Zeit arbeiteten die Gehöfte des Schlosses als Zulieferer für das Konzil. Unter anderem wurde rund um das Schloss Wein angebaut und so lieferten die Bauern im Namen von Altenklingen reichlich Wein nach Konstanz.
Schliesslich wurde das Schloss 1585 an den Sankt Galler Stadtrichter, Ratsherrn und Seckelmeister Leonard Zollikofer für den Preis von 25.500 Gulden verkauft.
Der erste nachgewiesene Zollikofer, Hans, lebte im 14. Jahrhundert in der Freien Reichsstadt Konstanz.

Leonard Zollikofer (1529–1587) ließ die alte Anlage abreißen und ein neues Schloss aufbauen. 1586 stiftete der kinderlose Junker Leonard Zollikofer Schloss und die Freiherrschaft Altenklingen als Fideikommiss für die vier Söhne seines verstorbenen ältesten Bruders Laurenz und die sechs Söhne seines zweiten Bruders Georg. Diese hatten für die Äufnung der Herrschaft eine Summe von 22.000 Gulden beigetragen und dafür die Bezeichnung „Mitstifter“ erhalten. 1585 wurde Leonhard von den Acht Alten Orten ein Landsässenbrief erteilt, wonach Altenklingen sämtliche Freiheiten, Rechte und Gerechtigkeiten des adligen Standes im Thurgau, u. a. die niedere Gerichtsbarkeit und damit die Zugehörigkeit zum Gerichtsherrenstand im Thurgau, erhielt.

Bisherige Besitzer von Altenklingen:

Freiherren von Klingen 11. Jahrhundert bis 1395
Freiherren von Busnang 1395–1396
Freiherren von Enne 1396–1419
Muntprat von Spiegelberg 1419–1441
Landenberg von Breitenlandenberg 1441–1559
Familie Brümsi 1559–1585
Familie Zollikofer von Altenklingen seit 1585

Was macht unseren Markt so besonders?

Das Schloss Altenklingen ist ein Schloss im Spätrenaissance-Stil im Kanton Thurgau in der Schweiz. Es liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Wigoltingen und ist in Privatbesitz.

Besonderheiten: Wunderbar erhaltenes Schloss, welches für diesen Mittelaltermarkt sein Areal und seinen Innenhof einmalig für die Besucher öffnet.